Ina Vargiu

Ina Vargiu – Wontanna

Die Trainerin Ina Vargiu stellt sich vor

Nach Jahrelangen Studien und Arbeit mit Pferden, hat sich die Trainerin Ina Vargiu ihren Traum erfüllt: ein Reitzentrum, in dem ein gewaltfreies Training an erster Stelle steht. Die Schülerin des weltbekannten Monty Roberts, „der Mann, der mit den Pferden spricht“, in dessen Akademie sie die Titel „Introducuctory course of horsemanship“ erworben, und den „Advanced course“ belegt hat. Heute lebt die aus dem Saarland stammende Pferdetrainerin an der berühmten Costa Smeralda auf Sardinien. In ihrem Heimatland hat sie eine klassische Ausbildung in Dressur und Springen gemacht und den Trainerassistenten der FN (deutsche reiterliche Vereinigung) erworben.

In Italien folgten danach der „Trainerschein A, in Dressur / Springen“ (Sport Nazionale), sowie eine zertifizierte Ausbildung in „Pferdeverhaltungsforscher“ (Sport Nazionale). Danach belegte sie Weiterbildungskurse als Pferdetrainer wie z.B. Pferdekommunikationskurse in der Berliner A.K.A. (wissenschaftliches Zentrum für Pferdekommunikation), antikes Pferdetraining nach den Methoden der Indianer Amerikas (USA), und Freiheitsdressur nach Karin Tillisch.

Wie kam sie dazu, und welchen Weg ging sie? …die Trainerin erzählt:

“schon in meiner Kindheit wurde mir bewusst, dass die Methoden der herkömmlichen Reitställe, in denen mit Druck und Streckenweise sogar mit Gewalt gearbeitet wurde, nicht zu meiner Welt der Pferde gehören konnten, da ich mich auf diese Weise niemals gegen ein Tier wenden würde. Als Erwachsene wurde schnell klar, es musste einen anderen Weg geben, einen der das Pferd zum Partner und zum Freund macht. So kam ich 2008 nach Kalifornien um mich an der Akademie des „Monty Roberts International Learning Center“ zwei Jahre lang zum gewaltfreien Pferdetrainer ausbilden zu lassen. Im theoretischen Teil wurde die Pferdepsychologie (die heute – endlich! – wissenschaftlich untermauert ist) studiert, sowie Gesundheit, Fütterung, Zucht, Anatomie und Management (vergleichsweise deutscher Pferdewirt). Das erste praktische Jahr bestand im Jungpferdetraining: Vorbereitung für den Tierarzt sowie den Hufschmied, Verladetraining und korrektes Einreiten eines Jungpferdes nach der Methode des Join – Up. Nach bestandener Prüfung ging es 2009 in die zweite Runde, es wurde mit Problempferden jeglicher Art gearbeitet, also mit traumatisierten sowie mit Pferden, die ihrem Menschen über den Kopf gewachsen waren und zum Haustyrannen wurden, gearbeitet. Im Grunde gibt es auch nur zwei Sorten wirklich gefährlicher Pferde: die misshandelten und die, die in der Hierarchie – Skala ganz deutlich über ihrem Besitzer stehen. In diesen zwei Jahren lernte ich mehr als je zu vor in meinem Leben, es war als hätte sich mir eine Tür in die wirkliche Welt der Pferde geöffnet“.

In ihrem Reitzentrum arbeitet sie erfolgreich mit Vollblütern, mit denen sie im Distanzsport geht, trainiert Jungpferde sowie Problempferde und domestiziert die sardischen Wildpferde.