La Silvaredda (Ganztagesausflug)

la-silvaredda_grandeDieser Name der nach alter Goldgräberstadt klingt, bedeutet soviel wie “das wilde Land“… tatsächlich erinnert diese Landschaft an die der Westernfilme von Sergio Leone, und man kann sich ganz gut Ennio Morricones Musik dazu vorstellen! Denn an überdimensionalen Felsen, Granitgebirgen und Flüssen mangelt es hier nicht. Und bis vor 50 Jahren ritten die Menschen hier tatsächlich nur zu Pferd und bei den sogenannten alten „Faiden“, wusste man sich nur mit dem Gewehr zu helfen! Diese Berglandschaft lädt zu einem traumhaften Ausritt ein. Morgens fahren wir über die Inlandstrasse Richtung Olbia, wo wir nach 15 Minuten abbiegen und auf einen nichtasphaltierten Pfad geht es weiter in die Berge bis nach La Silvaredda. Hier vor Ort bekommen wir unsere Pferde zugewiesen zum Satteln.
Als erstes geht unser Ritt durch die typische sardische Vegetation von Myrthebüschen, wildem Erdbeerbaum und der Macchia Meditrerranea. Wir reiten Bergabwärts durchs Gelände das uns durch die Lokalitäten von Macciucatu, Monti Ruju, Miali, Li Coddi, Spadacciu, Sole Ruju, und San Giacomo bringt. Nach zirka 8 Kilometer, überqueren wir den Fluss „Riu Toltu“. Weiter geht’s bis zu den „Rund –Felsen“, bei denen wir an einem schattigen Plätzchen Mittagessen. Nach einer wohlverdienten Pause geht es wieder heimwärts. Auf diesem Weg nun durchqueren wir den Fluss „Riu Altu“.
Von hier aus geht es wieder durch Hügellandschaft in die Berge. Steil bergauf bis zum höchsten Aussichtspunkt. Von hier oben aus kann man über La Sarra, St. Giacomo, Su Monte Santu und von San Pantaleo bis nach Porto Rotondo sehen. Das weite Land, liegt sozusagen „zu unseren Füssen“. Eine Foto – Shooting Pause wird natürlich auch eingelegt. Danach geht’s wieder bergab und wir reiten zum „Pflanzenfresser – Saurier“, ein gigantischer Fels dessen Form an einen Dinosaurier erinnert. Es sind viele schöne Galoppstrecken dabei und aus der Tierwelt begegnen uns immer wieder Hasen und die griechische Landschildkröte (überwiegend große Prachtstücke die schon über hundert Jahre alt sind!).
Am Nachmittag kommen wir mit unseren Weggefährten am Stützpunkt wieder an. Hier werden unsere Pferde verladen und wir machen uns wieder auf die Heimreise.
Für alle die eine Landschaft mit dem guten alten Wild-West – Flair lieben, zu empfehlen!